Wer am Wochenende abends keine Lust hat, ein gutes Buch zu lesen oder die Lieblingsserie zu gucken, dem bleibt dann immer noch die Möglichkeit, sich an interessanten Dokumentation auszutoben. Dabei reichen die Option von allen möglichen Bereich bis hin zu den kleinsten Nischen, immer mehr kommt hinzu. Dokumentation sind ein geniales Medium, um auf leichtverständliche Weise auf vielerlei Dinge hinzuweisen. Besonders im Spektrum der Naturdokumentationen kann man sich auf herrliche Aufnahmen einstellen; auch die Tierwelt rückt immer mehr in den Fokus von den Filmemachern. Hier möchten wir Ihnen gerne einige Tierwelt Dokumentationen ans Herz legen, die Sie sich unbedingt mal genauer ansehen sollten, wenn Sie das nicht schon längst getan haben.

Blackfish – in dieser recht neuen Dokumentation geht es im Allgemeinen um die Gefangenschaft von Walen und deren Ausbeutung, besonders mit Bezug auf die beliebten SeaWorld Shows in den USA. Dort wurde nach einem tödlichen Vorfall eine neue Grundsatzdebatte darüber aufgerollt, wie Tiere von Menschen behandelt werden sollten. Die Dokumentation ist ein großer Erfolg und hat bereits zu einigem Umdenken in der Gesellschaft geführt.

Das Geheimnis der Flamingos – bereits in 2008 gefilmt, nimmt Sie dieser Dokumentarfilm mit auf eine Reise nach Tansania, um zu erforschen, wie dort Flamingos leben, brüten und mit ihrer Umwelt interagieren. Von vielen besonders für die artistischen Ansichten und hochwertige Soundaufnahmen gelobt, hat diese Doku zahlreiche Preise gewonnen und darf daher nicht unterschätzt werden.

La Soufriere: Warten auf eine unausweichliche Katastrophe – eines vorweg: Werner Herzog kann durchaus als der Stephen Spielberg der Dokumentarfilmszene angesehen werden, da er immer wieder genau das richtige Gespür für seine Filme findet. In La Sourfriere begleiten Sie Herzog nach Guadeloupe und einem Vulkan, der für die Anwohner der Insel über kurz oder lang den sicheren Tod bedeuten wird. Herzog schafft es auf seine ganz eigene Art, mit den Emotionen der Zuschauer zu agieren und erschafft dadurch immer wieder einzigartige Naturdokumentationen, die sich sowohl mit Menschen als auch mit der Tierwelt beschäftigen.

Der Sound der Insekten – es mag zwar nicht unbedingt als Dokumentation durchgehen, aber dieser Film geht eindeutig unter die Haut. Hier geht es um die Nutzung von Insekten, um über das Leben und Sterben von Menschen zu lernen, genauer gesagt: was können uns Insekten über das Sterben sagen. Ausgestattet mit einem intensiven Soundtrack schaffen es die Filmemacher, ein einnehmendes Erlebnis zu kreieren.

Nomaden der Lüfte – abschließend noch eine spektakuläre Dokumentation über Zugvögel und ihre jährliche Reise gen Süden. Was hierbei besonders überzeugt sind die hochwertigen Naturaufnahmen, die in mehrjähriger Arbeit erstellt wurden. Die Erklärungen hierbei sind eher zweitrangig, werden sie doch durch die Aufnahmen mehr als kompensiert.

Egal, für welche Dokus Sie sich entscheiden, die oben genannten sollten garantiert in die engere Auswahl kommen, denn sie versprechen interessante und attraktive Bilder und Aufnahmen.

Früher jagten die Menschen, um Nahrung zu beschaffen sowie Kleidung, Werkzeuge und Gebrauchsgüter herzustellen. Üblicherweise waren es Männer, die zur Jagd gingen, während sich Frauen um die Familie und deren Wohl kümmerte.

Wer mit Beute von der Jagd zurückkam, wurde gefeiert, gelobt, bewundert. Schliesslich war dank seinen Fähigkeiten das Überleben für einen gewissen Zeitraum wieder gewährleistet. Der Mann durfte stolz sein.

Irgendwie scheint dieser Trieb noch immer im Manne/Menschen zu stecken, obwohl wir die Steinzeit vor einiger Zeit hinter uns gelassen haben.

Braucht es die Jagd?

Jeder Jäger wird sofort viele Gründe aufzählen, weshalb wir die Jagd noch immer brauchen: Pflege und Schutz der Natur, Abschuss von kranken Tieren, Bewegung in und Beobachtung der Natur, Nahrungsmittelbeschaffung. Die meisten Jäger behaupten auch, es gehe ihnen nicht um das Töten des Tieres, sondern um das Drumherum.

Braucht es den Eingriff des Menschen in die Natur tatsächlich? Ist es wirklich nötig, in das natürliche Gleichgewicht von Jäger und Opfer und der tierischen Nahrungskette einzugreifen? Muss die Natur vor sich selbst geschützt werden? Oder ist es nicht eher so, dass die Natur vor uns Menschen geschützt werden sollte?

Wenn der Mensch den Lebensraum der Tiere nicht mit Gesetzen und Zäunen einschränken würde, dann könnte das Gesetz des Stärkeren wirken und Tiere würden sich selbst dezimieren. Die Natur würde das Gleichgewicht von selbst wiederherstellen. Extreme Witterungsverhältnisse würden den „Überbestand“ regelmässig verkleinern. Dazu braucht es den Menschen nicht – Millionen von Jahren hat es ohne ihn bestens funktioniert.

Wir müssen auch nicht vor den „wilden“ Tieren geschützt werden, die nachts hungrig in unseren Mülltonnen nach Essbarem suchen. Sind nicht wir es, die zu nah an den Lebensraum jener Tiere gebaut haben? Sind nicht wir es, die ihnen ihre Lebensgrundlage zerstört haben?

Weshalb also wird gejagt?

Grosswildjagd

Während die Jagd in Westeuropa und in den Alpen als „Korrektur des Tierbestandes“ verkauft wird, geht es bei der Grosswildjagd in Afrika eindeutig um Prestige und viel Geld. Nicht jedermann kann es sich leisten, nach Namibia, Kenia oder Tansania zu fliegen und auf einer Safari Löwen, Giraffen oder Zebras abzuknallen. Eine Woche inkl. Flug, Unterkunft, Abschussgenehmigung und Trophäe kommt locker auf einen fünfstelligen Euro-Betrag. Die Krönung dafür ist dann der ausgestopfte Löwenkopf (z.B.) in der heimischen Villa.

Es geht um Business, um Prestige, um Anerkennung. Bei der Grosswildjagd in Afrika genauso, wie bei der Jagd in Westeuropa und den Alpen.

Geld regiert die Welt

Die Ausfuhr von Elfenbein ist inzwischen verboten. Der Schmuggel geht jedoch weiter. Pelztragen ist verpönt, geschieht trotzdem noch. Krokodilleder ist zwar nicht mehr wirklich in Mode, wird aber weiterhin verarbeitet und verkauft.

Solange mit der Jagd – hier wie dort – Geld verdient werden kann, werden Wildtiere weiterhin gejagt. Mit dem einzigen Zweck, sie zu töten und ihre Überreste als Trophäe im eigenen Heim auszustellen.

Genauso wie der Körper benötigt auch die psychische Gesundheit des Menschen Pflege und Fürsorge. Immer mehr Menschen der heutigen Gesellschaft leiden an Krankheiten und Problemen, die mit der Psyche zu tun haben. Mentale Krankheiten stellen heutzutage keinen Ausnahmezustand mehr dar, sondern sind vielmehr ein Phänomen, dem sich die Gesellschaft stellen muss.

Dabei vertraut die Medizin nicht mehr ausschließlich auf Psychologen oder Psychiatern, sondern nutzt auch medikamentöse Mittel, um den Gesundheitszustand des Patienten zu regulieren. Oft leiden jedoch die Patienten weiterhin unter den Umständen.

Die alternative Medizin verspricht in vielen dieser Fälle Abhilfe zu verschaffen und auf nichtmedikamentöse Art und Weise, das mentale Gesundheitsbild des Leidenden zu verbessern. So sind sich auch viele Experten der Meinung, dass neben der traditionellen Medizin, Pferde-Therapien einen sehr positiven Einfluss auf psychische Krankheitsbilder nehmen können.

Die Beziehung zwischen dem Menschen und dem Pferd reicht viele Jahrtausende zurück und ist durch viel Zuneigung gekennzeichnet. In der Medizin wird die Therapie, die mit dem Umgang mit Pferden zu tun hat auch, Hippotherapie genannt. Immer mehr Mediziner sind von dieser Art der Therapie überzeugt und neben den medizinischen, positiven Auswirkungen hat die Pferdetherapie natürlich auch im Allgemeinen eine tolle Auswirkung auf das soziale Verhalten des Menschen.

So stellt sich für viele die Frage, in welchem Zusammenhang einem Patienten mit der Pferdetherapie geholfen werden kann. Folgend werden einige Beispiele aufgeführt für die Anwendung der Pferdetherapie aus medizinischer Sicht.

  1. Multiple Sklerosis

Ein Bereich, der zwar nicht psychologische Ursprünge hat, deren Auswirkungen sich jedoch auf die Psyche des Patienten massiv erstrecken können, ist das Krankheitsbild der Multiplen Sklerosis. Ärzte, die, die Pferdetherapie in dieser Hinsicht anwenden, schwören, dass die Bewegung des Pferdes sich positiv auf die Motorik dieser Patienten auswirkt.

  1. Schlaganfälle

Schlaganfälle gehören heutzutage zu einem der häufigsten plötzlichen Umstände, die enorme Auswirkungen auf den Patienten haben können. Auch hier kann die Pferdetherapie unterstützend wirken, da erneut die Bewegung der Pferde sich positiv auf die Empfindungen und motorischen Eigenschaften des Menschen auswirken sollen.

  1. Depressionen und bipolare Krankheitsbilder

Patienten, die unter Depressionen und bipolaren Krankheitsbilder leiden, soll mit der EAP (Equine Assisted Psychotherapy) unterstützend geholfen werden. Da Pferde aufgrund ihrer Natur auch zum Jagen benutzt worden, sind sie weitaus empfänglicher gegenüber ihrem Umfeld, im Vergleich zu anderen Tieren. Pferde sind demnach auch viel sensibler gegenüber dem emotionalen Status des Menschen in ihrer Nähe. So soll laut den Experten, das Pferd in der Lage sein seine Bewegungen entsprechend auf die Gemütslage des Patienten einstellen zu können, welches einen positiven therapeutischen Effekt ausüben soll.

  1. Stress und Angst

Eines der zweifelsfrei häufigsten psychologischen Problemen des Alltags, ist Stress und Angst. Die Therapie mit Pferden soll in dieser Hinsicht dem Patienten in einem großen Maße Abhilfe verschaffen. Ein Spaziergang mit einem Pferd, die Nähe zu diesen und die Berührung soll sich gemäß den Experten positiv auf das Stresslevel des Menschen auswirken. Auch hinsichtlich Angstzuständen wird der Pferdetherapie positive Wirkung gutgeschrieben. Es heißt hier, das Pferd sei ein vergleichsmäßig großes Tier und man muss sich erstmal dazu durchringen, um sich zum Reiten zu überwinden. Dieser gesamte Prozess soll eine sehr wichtige Übung bei der Bewältigung von anderen Angstzuständen sein.